Schweiz: IKT-Strategie 2012 bis 2015 beschlossen
19.12.2011 -
Der schweizerische Bundesrat hat die IKT-Strategie des Bundes 2012 bis 2015 verabschiedet. Er legt darin für die kommenden vier Jahre seine strategischen Ziele und Maßnahmen zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) fest. Abgestimmt auf den vierjährigen Rhythmus der Legislaturplanung hat der Bundesrat seine IKT-Strategie erneuert und die strategischen Ziele und Maßnahmen für die Nutzung der IKT von 2012 bis 2015 in der Bundesverwaltung festgelegt. Die Schweiz will für die Bundesverwaltung eine leistungsstarke, wirtschaftliche und zukunftsgerichtete IKT-Infrastruktur. Einsparungen werden durch weitere Steigerungen in der IKT-Effizienz angestrebt. Fokussiert auf Kernkompetenzen sollen die internen IKT-Leistungserbringer ihre Leistungen zu marktgerechten Konditionen erbringen und mit Integrationsleistungen einen Mehrwert für die Verwaltung erzielen. Die IKT-Leistungen sollen besser auf die Geschäftsziele ausgerichtet und Synergien umfassend genutzt werden. Dies führt dazu, dass in Zukunft mehr IKT-Leistungen extern beschafft werden und Kosten durch Standardisierung und Kooperation gesenkt werden. Die Strategie wird in den nächsten vier Jahren mit Projekten und Maßnahmen umgesetzt. So sollen z. B. Portfolios Übergreifend geführt, ein strategisches Controlling zuhanden des Bundesrates entwickelt, departementsübergreifende Standarddienste aufgebaut, Datentransportdienste auf dem Markt beschafft, das mobile Arbeiten erleichtert und die Sprachkommunikation in die Büroautomation integriert werden. Die Umsetzung wird in einem Masterplan konkretisiert, der Meilensteine definiert und Verantwortlichkeiten festlegt. Er wird dem Bundesrat im Frühjahr 2012 unterbreitet.
Autor(en): iV-Redaktion