Hays HR Report 2011: Public Sector sucht Absolventen, Fachkräfte und Experten
06.02.2012 -
Geht es um eine Verbesserung der Work-Life-Balance, nennen die HR-Verantwortlichen des öffentlichen Dienstes in Deutschland vor allem eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit. An zweiter Stelle stehen gesundheitsfördernde Maßnahmen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt der aktuelle HR Report 2011 "Mitarbeitergewinnung". Durchgeführt hat diese Studie das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays. Befragt wurden insgesamt 439 Führungskräfte aus Organisationen unterschiedlicher Größen und Branchen aus dem deutschsprachigen Raum. Ein weiteres Ergebnis für den Public Sector: Alle 77 Verwaltungen und Einrichtungen suchen neue Mitarbeiter. Rund 58 % der Befragten halten dabei Ausschau nach Fachkräften, 51 % suchen Absolventen, 38 % Auszubildende und 14 % Experten.
Geht es um die wichtigsten Handlungsfelder für das Personalwesen, haben die Studienteilnehmer des öffentlichen Dienstes den Mitarbeiter im Fokus: Sie möchten an erster Stelle die Beschäftigungsfähigkeit fördern. Auch die Work-Life-Balance wird von ihnen als wichtige Aufgabe genannt. Dieser Bereich hat bei Industrie und Dienstleistung einen weniger prominenten Stellenwert. Auch das Thema Work-Life-Balance hat für die Befragten einen hohen Stellenwert. So erklären 43 % aller HR-Report-Befragten, dass dieses Thema eine sehr große oder eine große Bedeutung für ihr Unternehmen habe. Im Bereich der öffentlichen Hand scheint die Sensibilisierung für diese Thematik noch etwas stärker ausgeprägt zu sein als in der Industrie.
Die komplette Studie steht als Download unter zur Verfügung.
Autor(en): iV-Redaktion