start
THEMA - Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing

Großregion SaarLorLux: Weitere gemeinsame Projekte geplant

Erstmals in ihrer Funktion als Ministerpräsidentin und Mitglied des Gipfels der Großregion ist Annegret Kramp-Karrenbauer zu einem Antrittsbesuch nach Eupen gereist, wo sie mit dem Parlamentspräsidenten sowie mit der vollständigen Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens zusammentraf. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Fragen der Europapolitik und Maßnahmen zur weiteren Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit innerhalb der Großregion SaarLorLux. Die Gesprächspartner stimmten überein, dass die Großregion auf dem besten Wege sei, sich weiter zu einer grenzüberschreitenden Modellregion in Europa zu entwickeln. So würden gemeinsame Projekte eine größere Sichtbarkeit der Großregion schaffen. Exemplarisch wurde dabei die unlängst im Saarland gegründete "Task Force Grenzgänger" der Großregion hervorgehoben, die auf einer gemeinsamen Initiative der Deutschsprachigen Gemeinschaft und des Saarlandes im europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) aufbaut.

Insbesondere sei es notwendig, so die beiden Regierungschefs Karl-Heinz Lambertz und Annegret Kramp-Karrenbauer, dass sich die Großregion noch stärker auf europäischer Ebene profiliere und als gemeinsamer Metropolraum im Wettbewerb mit anderen Grenzregionen wahrgenommen werde. Hierzu seien das gemeinsam ausgerichtete "Forum Großregion" im Juli 2011 in der saarländischen Landesvertretung in Berlin sowie die gute Zusammenarbeit im AdR, insbesondere in der Interregionalen Gruppe SaarLorLux ein geeignetes und bewährtes Instrument in Form von gemeinsamen Stellungnahmen und Berichterstattung zu europapolitischen Themen. Die Interregionale Gruppe SaarLorLux war Vorreiter für andere AdR-Intergruppen und wurde 2003 auf Initiative des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Müller gegründet.

Als amtierender Präsident der AGEG (Arbeitsgemeinschaft europäischer Grenzregionen) konnte Ministerpräsident Lambertz aus erster Hand über die Chancen europäischer Grenzraumpolitik berichten. Dabei seien im Hinblick auf die zukünftige Strukturpolitik und territoriale Kohäsion der EU besonders die Grenzregionen unabdingbar für das erfolgreiche Zusammenwachsen der EU. Dies gelte es in der kommenden Förderperiode durch angemessene Programmmittel zu unterstreichen.

Darüber hinaus pflegen das Saarland und Belgien auch über die geographische Distanz zwischen Eupen und Saarbrücken mehr als gutnachbarschaftliche Beziehungen. So kann auf den Erfahrungsaustausch im Medienbereich und die Zusammenarbeit der Kompetenzzentren verwiesen werden; auch sind beide Regionen Schrittmacher des Projekts "Location Guide Großregion", bei dem unverbrauchte Drehorte in der Großregion in einer Internet-Datenbank dokumentiert sind und sich Filmschaffende bzw. filmspezifische Dienstleister im "Production Guide" vernetzen können. Dies soll Filmproduzenten von außen in die Großregion locken.

Autor(en): iV-Redaktion
WEITERE NACHRICHTEN
» Saarland: Neuer Leitfaden „Soziale Stadt – Saarland“
Das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt", das 1999 ins Leben gerufen wurde, setzt auf die Förderung von Integration und Teilhabe einzelner Menschen oder Bevölkerungsgruppen. Typisch städtebauliche Aufwertung wird hierbei verknüpft mit Maßnahmen und Programmen anderer Ministerien und Fachverwaltungen, die wiederum ihren jeweils spezifischen und auch finanziellen Beitrag zur Stabilisierung und Aufwertung dieser Quartiere leisten. "Unsere saarländischen Gemeinden stehen vor immer größeren Herausforderungen, sei es durch Veränderungen der Wirtschaftsstruktur, ein sich ständig wandelndes Bevölkerungsgefüge oder städtebauliche Defizite aus der Vergangenheit - eine Entwicklung, die einzelne Quartiere bedroht", sagt Innenminister Klaus Bouillon. » mehr...
» Stadtentwicklung: Immovielien – ein Beitrag für das Gemeinwohl
Die ersten 15 Projekte der bundesweiten Beispielsammlung Immovielien sind seit Anfang Juli auf der Internetseite www.neue-nachbarschaft.de/immovielien abrufbar. Immovielien sind Immobilien, die von vielen für viele entwickelt werden und als Bürgerbäder oder Kulturzentren, als Orte neuer Arbeit oder kooperativen Handels einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten. Immovielienmacher benötigen neben Netzwerken, Rat und Geld vor allem anschauliche Beispiele erfolgreicher Projekte, von deren Lösungen sie sich inspirieren lassen können. Umfangreich und tiefenscharf werden Erfahrungen erfolgreicher Projekte auf den Punkt gebracht und so vorgestellt, dass andere von ihnen lernen können. » mehr...
» Mecklenburg-Vorpommern: Millionenprogramm für nachhaltige Entwicklung
Der Wirtschafts- und Bauminister Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe hat ein neues Programm zur nachhaltigen ländlichen Entwicklung und Wiedernutzbarmachung devastierter Flächen und Rekultivierung von Deponien aufgelegt. "Die Förderung zielt darauf ab, die Lebensqualität ländlicher Räume durch die Aufwertung des Umfeldes zu verbessern. Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung steht daher die Sicherung der Daseinsvorsorge durch die Anpassung der sozialen Infrastrukturen im Vordergrund. Kommunen können Anträge ab sofort stellen", so der Minister. » mehr...
 
start
LOGIN FÜR ABONNENTEN
Benutzername
Passwort
 
start
NEWSLETTER
Newsletter Immer die aktuellen Infos über die Trends und Themen in den neuen Heften. Hier geht's zur kostenlosen Registrierung.

Ihre E-Mail-Adresse:   
start
LESEPROBE
e-magazine jetzt kostenlos! e-magazine jetzt kostenlos!

Lesen Sie jetzt die aktuelle Ausgabe innovative VERWALTUNG als kostenloses e-magazine mit zusätzlichen Features!
start
KOOPERATIONEN
cebitKGST

zukunftskongress

dbbakademiewegweiser

statistaKBW

cologne



cebit
start
LEXIKON
GABLER WIRTSCHAFTSLEXIKON ONLINE

Gabler Wirtschaftslexikon Online: Lexikon und Definition für Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Recht und SteuernDas Wissen der Experten:
- Qualitätsgeprüft.
- 25.000 Stichwörter.
- Kostenlos online.

» Definition kostenlos im Lexikon suchen

 
RSS Home Springer Gabler Mediadaten Datenschutz Impressum Kontakt

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2016