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THEMA - Verwaltung innovativ

Saarland: Modellprojekt "Bürgerarbeit"

Im Saarland wurden jetzt die Fördermittel zur Unterstützung der "Bürgerarbeit" nochmals erhöht. Damit werden auch Arbeitsplätze bei den saarländischen Bildungsträgern gesichert und zukunftsfest gestaltet. Die Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport im Saarland, Monika Bachmann, stellt fest: "Alle Chancen zur Teilnahme am Modellprojekt 'Bürgerarbeit' müssen voll ausgeschöpft werden."

Die Grundidee der Modellprojekte "Bürgerarbeit" besteht in der konsequenten Aktivierung aller hilfebedürftigen Langzeitarbeitslosen bei gleichzeitigem Angebot von gemeinnütziger, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für diejenigen Menschen, die trotz guter konjunktureller Lage auch mittelfristig keine Chance am ersten Arbeitsmarkt haben. Träger der „Bürgerarbeit“ können Kommunen, Verbände, Kirchen oder sonstige karitative Einrichtungen sein, die zusätzliche und gemeinnützige Arbeiten zu vergeben haben. Eine Verdrängung von Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt soll vermieden werden.

Insbesondere im Bereich der "Bürgerarbeit" konnten durch die den saarländischen Jobcentern zur Verfügung stehenden Bundesmittel und der zusätzlichen finanziellen Unterstützung der Landesregierung landesweit bereits knapp 1.150 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für hilfebedürftige Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Monika Bachmann stellt allerdings fest, dass bei massiv gekürzten Bundesmitteln auch die bisher bereitgestellten Landesmittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro nicht ausreichen, alle im Land vorhandenen Plätze für die Bürgerarbeit auszuschöpfen. Daraus ergibt sich für Ministerin

Monika Bachmann die Notwendigkeit einer Soforthilfe, um die noch offenen Bürgerarbeitsplätze im Saarland besetzen und finanzieren zu können. Bachmann benennt auch die Höhe des Bedarfs: "Wir wollen 'Bürgerarbeit' als innovatives Bindeglied zwischen Aktivierung, beruflicher Qualifizierung und sozial-integrativen Leistungen hier im Land voll ausschöpfen mit dem Ziel verbesserter Vermittlungschancen in reguläre Beschäftigung. Dafür stellen wir weitere 250.000 Euro bereit."

Autor(en): iV-Redaktion
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